Eine der wichtigsten Gründe für die Zunahme von Erkrankungen beim Hund ist unbestritten eine falsche Ernährung. Hier sind vor allem das vermehrte Auftreten von Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten die Folge.

 

Selbstverständlich spielen auch genetische Dispositionen eine immer größere Rolle. Vor allem bei Rassen, die sich in den letzten Jahrzehnten großer Beliebtheit erfreuten.

 

Die Lobby der Futtermittelindustrie hat ganze Arbeit geleistet, indem sie uns eingeredet hat, dass wir unsere Hunde nicht, wie früher üblich, selbst artgerecht ernähren können, sondern dass wir dafür diese Industrie benötigen, die mit ihren Trocken- und Nassfertigfuttern die einzigen sind, die wissen, was unsere Hunde zum Leben brauchen.

 

Uns wird suggeriert, dass unsere Hunde ohne diese industriell hergestellten Futter nicht alles bekommen, was sie für ein gesundes Leben benötigen. Dabei sind die Zutaten in diesen Futtermitteln meist minderwertig und werden durch die Art der Verarbeitung zusätzlich noch aller Nährstoffe beraubt, die möglicherweise noch hätten vorhanden sein können. Dafür werden dann Fette, Vitamine, Mineralien und Spurenelemente künstlich aufgesprüht, wodurch das minderwertige Futter jedoch auch nicht hochwertiger wird…

 

Unterstützung bekommt die Trockenfuttermittelindustrie noch vom „Tierarzt unseres Vertrauens“, der die Hände über dem Kopf zusammen schlägt, wenn wir ihm erzählen, dass wir unseren Hund „frisch“ füttern.

 

Hierzu muss man wissen, dass die Ausbildung der Tierärzte von der Futtermittelindustrie quasi gesponsort wird (vgl. hierzu „Hunde würden länger leben – Schwarzbuch Tierarzt“, Dr. med. vet. Jutta Ziegler)…

 

 

Der Hund stammt jedoch immer noch vom Wolf ab, sein Verdauungssystem hat sich nicht verändert, er benötigt immer noch dasselbe Futter wie früher, nämlich Futter hauptsächlich tierischen Ursprungs, nicht pflanzlichen!

 

Natürlich können wir unsere Hunde nicht mit ganzen Tieren ernähren, aber wir können versuchen, dies so gut wie möglich nachzuahmen, indem wir vor allem Fleisch, Fett, Innereien, Knochen, Knorpel und Faszien (Sehnen u. Bänder) verfüttern und dazu einen kleinen Teil pflanzlicher Kost.

 

Auf diese Zutaten ist der Verdauungstrakt des Hundes abgestimmt, aus diesen Zutaten ist es ihm möglich, die benötigten Nährstoffe heraus zu lösen und zu verwerten. Mit diesem Futter geht es ihm gut!

 

Natürlich ist auch hier die Quelle der verwendeten Zutaten wichtig. Eine hochwertige Qualität des verwendeten Fleisches ist unabdingbar.

 Aufgrund der höheren Nachfrage nach „artgerechter Ernährung“, hat sich schnell ein neuer „Industriezweig“ entwickelt, der versucht, hohe Profite heraus zu schlagen. So gibt es Großunternehmer, die, ebenso wie die Trockenfutterindustrie, mit minderwertigen Zutaten und unter Zuhilfenahme von Zusatzstoffen arbeiten. Sie produzieren minderwertige Ware, die dem Hund wieder einmal mehr schadet als nutzt und neue Allergien und Unverträglichkeiten auslöst.

Nachdem wir in der Vergangenheit viele verschiedene, hochwertige Trockenfutter gefüttert haben,  sind wir nun seit einigen Jahren zu der Erkenntnis gelangt, dass für unsere Hunde nur eine Art der Fütterung in  Betracht kommt: Die Frischfütterung!!!!

Seit dem sind unsere Hunde nicht mehr krank, sehen noch besser aus, wirken zufriedener und rundherum glücklich!


 Hier die wesentlichen Vorteile der Frischfütterung

  • langsames, gleichmäßiges Wachstum der Welpen (beugt Gelenkserkrankungen vor)
  • gesundes, glänzendes Fell
  • kaum Zahnsteinbildung
  • kein übler Hundegeruch
  • der Futterplan kann bei jedem Tier individuell angepasst werden (Alter, Krankheit, etc.)
  • bei Allergien kann man eine Ausschlussdiät machen
  • keine Konservierungsstoffe, Farbstoffe, Tiermehl, pflanzliche und tierische Abfallprodukte
  • es werden erheblich geringere Kotmengen abgesetzt
  • weniger Parasitenbefall
  • das Risiko einer Magendrehung wird stark reduziert
  • das Immunsystem wird gestärkt

© Petra Bode

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